Am Flughafen Málaga hat eine Gruppe von fünf Personen eine ältere Frau im Rollstuhl in eine easyJet Maschine nach London-Gatwick zu bringen.
An Board musste die Gruppe die regungslose Frau in den Sitz heben. Dies erregte die Aufmerksamkeit von Passagieren und Boardpersonal. Der Pilot brach daraufhin das Taxi zur Startbahn ab und rollte zum Terminal zurück. Dort konnte ein Notarzt nur noch den Tod feststellen.
Der Fall hat auch auch die Behörden auf dem Plan gerufen. Es steht ua. im Raum Störung der Totenruhe und Betrug. Ermittlungen wurden gegen die fünf Personen, wahrscheinlich Verwandte, aufgenommen. Rechtliche Konsequenzen hängen von der Obduktion ab.
Geklärt soll zunächst der Todeszeitpunkt. Passagiere haben angegeben das die Person bereits am Check-in regungslos war. Teil der Ermittlungen ist auch wie die regungslose Person den Check-in und das Boarding passieren konnte, ohne dass jemand eingegriffen hat.
Zum Transport von Leichen findet in Zinksärgen statt mit behördlicher Genehmigung. Die Särge werden auch nur im Frachtraum transportiert. Ein Transport verursacht auch Kosten im fünfstelligen Bereich. Durch die hohen Kosten versuchen immer wieder Personen Leichen an Board zu bringen.
Durch den medizinischen Notfall und die Spurensicherung wurde die Maschine erst nach mehr als 12 Stunden freigegeben wurden und konnte endgültig ihren Weg zum Flughafen London-Gatwick fortsetzen.
easyJet hat den Vorfall bestätigt und zu gesichert eine interne Untersuchung der Kontrollmechanismen im Boarding-Prozess durchzuführen.
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